Wahlzuckerl wird es sicherlich nicht geben“ betont Bürgermeister Ernest Kupfer sogleich. „Gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise müssen die Gemeinden nachhaltig wirtschaften. Da haben Versprechungen, die wir budgetär nicht oder nur mit einschneidenden Steuererhöhungen halten können, einfach keinen Platz“, so der Gratkorner Bürgermeister.
Für ihn ist die Wahl am Sonntag, dem 21. März 2010 als eine Zeugnisverteilung über die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit zu sehen.
Nicht ohne Stolz verweist Bürgermeister Ernest Kupfer in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen, in den letzten Jahren abgeschlossenen Projekte der Gemeinde Gratkorn. So verfügt die einwohnerstärkste Gemeinde des Bezirkes über ein vorbildhaftes und flächendeckendes Kinderbetreuungsangebot – beginnend von der Kinderkrippe, über die drei öffentlichen Kindergärten und einer Nachmittagsbetreuung, einer Musik- und Kunstschule bis hin zum modernen Jugendcafé.
Aber auch im Bereich Infrastruktur wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: „Rund 12 Millionen Euro wurden allein in den letzten fünf Jahren in Infrastrukturmaßnahmen, d.h. in Kanal- Wasserleitungs- und Straßenbau, investiert“, so Kupfer. Gerade diese Investitionen und die vorausschauende Planung führten dazu, dass der Wirtschaftsstandort Gratkorn weiter ausgebaut werden konnte und sich in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Firmen angesiedelt haben.
Angesprochen auf die zukünftigen Projekte der Gemeinde erklärte Gratkorns Bürgermeister Ernest Kupfer: “Einer der Themenschwerpunkte wird sicherlich die Sicherheit unserer Bürger sein. Ich denke dabei beispielsweise an den Hochwasserschutz oder den schrittweisen Ausbau der Beleuchtung zum Schutz der Fußgänger“. Gerade im Falle der Straßenbeleuchtung möchte die Marktgemeinde Gratkorn auch Akzente in Richtung Umweltschutz setzen: Zurzeit werden unterschiedliche Modelle an Solarleuchten getestet, um damit einen wichtigen Beitrag zur bewussten Ausschöpfung der Ressourcen unserer Erde, aber auch zur Einsparung von Energiekosten zu setzen. „Dazu kommen noch weitere Investitionen für die Erneuerungen unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und letztendlich wollen wir uns auch Maßnahmen zu einem >betreubaren Wohnen< für unsere ältere Generation überlegen“, erklärt Bürgermeister Kupfer.
Damit erwartet die Gratkorner GemeindevertreterInnen einige Arbeit, die – wenn es nach dem Wunsch von Bürgermeister Kupfer geht – den Wahlkampf verkürzen soll. „Schließlich sollen der Bürgermeister und die Gemeinderäte ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen, nämlich für und mit den Gemeindebürgern zu arbeiten“, so Kupfer überzeugt. |
Bgm. Ernest Kupfer:
Ich verspreche nur,
was ich auch halten kann!

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