Liebe Gratkornerinnen und Gratkorner!
Im vergangenen Oktober feierte das Kloster Maria Rast sein 100-jähriges Bestehen. Das imposante Bauwerk, eingebettet im landschaftlich wunderschönen Ortsteil Dult und längst weit über unsere Gemeindegrenze hin bekannt, prägt seitdem unser Ortsbild.
Ein Ort wird aber nicht nur von dem geprägt, was man sieht, sondern auch von der Spiritualität und dem Geist, der von diesem Kloster ausgeht. Seit seiner Gründung im Jahr 1911 begegnen die hier wirkenden Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul ihren Mitmenschen in christlicher Nächstenliebe. Sie unterstützten über die Jahrzehnte hindurch Arme, Bedürftige und Kranke. Diese Nächstenliebe wurde von Generation zu Generation bis in die Gegenwart weitergetragen: Noch heute dient das Kloster in der Dult als Erholungshaus sowie als Alten- und Pflegeheim dieses Ordens. Unsere Barmherzigen Schwestern leisten in der Krankenpflege und Betreuung der Schwestern Enormes! Für dieses Engagement möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken und dem Orden noch einmal die besten Glückwünsche zum Jubiläum überbringen.
Ein weiteres Jubiläum wird schließlich im nächsten Jahr gefeiert: Am 10. Mai 1922 wurde unsere Gemeinde zum Markt erhoben. Dieses 90-jährige Jubiläum wollen wir gebührend feiern. Unter dem Motto "Gratkorn EINST und JETZT" hat Kulturausschuss-Obmann Dr. Karlheinz Pöschl für das nächste Jahr ein abwechslungsreiches Kultur- und Veranstaltungsprogramm für Alt und Jung zusammengestellt. Höhepunkt dieser Veranstaltungen soll dabei das im nächsten September stattfindende
1. St. Stefaner Dorffest sein. Ich würde mich freuen, wenn ich auch Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen darf und Sie mit uns gemeinsam dieses besondere Jubiläum feiern.
Abschließend möchte ich Sie noch auf die kommenden Bürgermeister-Stammtische hinweisen. Ich lade Sie recht herzlich ein, in der entspannten Atmosphäre eines Stammtisches über die geleistete Arbeit unserer Gemeinde zu diskutieren und Ihre Anregungen für die zukünftige Arbeit zu empfangen. In diesem Sinne freue ich mich schon auf interessante Diskussionen, die wichtige Impulse für eine positive Weiterentwicklung unserer Gemeinde bringen mögen.
Ihr Ernest Kupfer
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